Internationale Jugendbegegnung Nürnberg 2006

Am 30. Juli 2006 war es endlich wieder so weit. 23 Jugendliche aus 7 verschiedenen Nationen trudelten nach und nach in unserer Unterkunft am Stadtrand von Nürnberg ein.
Nachdem sich alle so langsam eingerichtet hatten, starteten wir unser Programm mit den obligatorischen Kennenlernspielen und Organisatorischem.
Ohne viel Zeit zu verlieren machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Besuch auf der Kriegsgräberstätte innerhalb des Nürnberger Südfriedhofs. Dort war es für die nächsten zwei Wochen unsere Aufgabe, die Inschriften der Grabsteine mit Farbe nachzuziehen.
Nürnberg

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Unsere Teilnehmer waren so engagiert, dass sie 600 Steine bearbeiteten. Und sie legten sogar noch eins drauf: 1200 in den Boden eingelassene Steine wurden vom Unkraut befreit.
Mit dem Besuch des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes und des dazugehörigen Dokumentationszentrums beschäftigten wir uns mit dem Propagandasystem im Dritten Reich. Durch die Auseinandersetzung mit der in Nürnberg errichteten „Straße der Menschenrechte“ konnten wir die Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart schlagen. Denn Friede ist auch heute nicht selbstverständlich.
Daneben kam der Spaß natürlich nicht zu kurz: Besuch des Tiergarten Nürnberg, Bowling, Schwimmen (wenn auch nur im Hallenbad), Karaokebar, Shopping, Sommerrodelbahn, Teufelshöhle Pottenstein, Stadtralley in Nürnberg, Besuch der Lochgefängnisse uvm.
Nürnberg

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Da wir ja eine Gruppe waren, die sich aus vielen Ländern zusammensetzte, veranstalteten wir einen sog. Nationenabend.
Hierbei stellte sich jedes Land auf die verschiedenste Art und Weise vor. Den Ideen wearen keine Grenzen gesetzt. Die Teilnehmer sangen, präsentierten sich und ihre Kultur durch Filme, Fotos und Plakate oder sogar der extra mitgebrachten Landestracht. Im Gegenzug vermittelten wir in den zwei Wochen einen ausführlichen Einblick in die deutsche (bayerische) Kultur, z.B. durch den Besuch der Residenz ind Ansbach oder einem bayerischen Buffet.
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Gegen Ende unserer Jugendbegegnung veranstalteten wir eine Gedenkfeier, die die Jugendlichen mit viel Einsatz selber gestalteten.
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In Gedanken an die Kriegstoten lasen sie Gedichte und Feldpostbriefe vor, sangen verschiedene Lieder und legten Blumen nieder.
Die zwei Wochen gingen wie immer viel zu schnell vorbei. Wir freuen uns aufs nächste Jahr und hoffen, dass so manch geschlossene Freundschaft bestehen bleibt.
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